Am Sonntag vor der letzten Schulwoche vor den Osterferien starteten neun von uns der 11. Klasse Technik nach Norwegen. AWir landeten in Stavanger – und wurden dort direkt herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Keine lange Eingewöhnungszeit, sondern sofort mittendrin im norwegischen Alltag. Neue Umgebung, neue Menschen, erste Eindrücke – die Woche begann direkt intensiv.
Am Montag ging es dann praktisch los: In der Schulwerkstatt in Bryne arbeiteten wir nicht nur theoretisch, sondern legten selbst Hand an – Pneumatik und Drehmaschine inklusive. Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb kurz Zeit zum Durchatmen, bevor der Abend alles andere als ruhig wurde: Pizza-Party, Kennenlernspiele und anschließend Bowlen – perfekter Mix, um sich schnell näherzukommen.
Der Dienstag führte uns nach Stavanger und wurde richtig abwechslungsreich. Im Ölmuseum konnten wir nicht nur viel entdecken, sondern auch selbst aktiv werden: eine Rettungsrutsche testen und einen Escape Room knacken. Danach ging es bei einer Schnitzeljagd quer durch die Stadt. Am Abend stand wieder Entscheidung an: Sauna oder Bowlen – bevor wir uns alle in der Turnhalle trafen und bei Volleyball und Badminton nochmal auspowerten.
Mittwoch? Ganz klar ein Highlight. Die Wanderung zum Månafossen war kurz und knackig, aber der Blick auf den Wasserfall absolut beeindruckend. Danach wurde es gemütlich: Grillen über offenem Feuer mitten in der Natur. Später folgte noch eine Rundfahrt entlang der Küste – Norwegen von seiner schönsten Seite, trotz Wind, Regen und Schnee. Und selbst danach war noch nicht Schluss: Am Abend ging es wieder in die Turnhalle, wo wir uns bei Volleyball, Badminton, Tischtennis und Fußball austobten.
Am Donnerstag wartete erneut die Werkstatt auf uns – diesmal mit Laserschneider und Schweißarbeiten. Nach dem Mittagessen bekamen wir bei der Firma Aarbakke spannende Einblicke in die Industrie. Der Nachmittag brachte mit Paddel nochmal Bewegung ins Programm, bevor wir den Abend entspannt gemeinsam mit Kartenspielen und Musik ausklingen ließen.
Und dann ging alles plötzlich ganz schnell: Am Freitag traten wir die Rückreise über Warschau an.
Was bleibt, ist eine Woche voller Eindrücke: neue Erfahrungen, spannende Aktivitäten und viele internationale Begegnungen. Eine Reise, die definitiv mehr war als nur ein Austausch – und die uns noch lange im Kopf bleiben wird.
Wir sind eine akkreditierte Schule des Erasmus+-Programms und erhalten dadurch finanzielle UnterstĂĽtzung der EU.Â