Unsere Schüler setzen Zeichen für Demokratie

Wie wichtig ist uns Demokratie? Welche Rechte genießen wir täglich – oft ganz selbstverständlich? Und wo werden diese Rechte bedroht? Mit diesen Fragen haben sich unsere Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen intensiv auseinandergesetzt. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Tag der Demokratiegeschichte“ am 18. März präsentierten sie ihre Ergebnisse in der Ausstellung „Demokratie braucht Freiheit“.

Die Initiative ging von den Fachschaften Geschichte sowie Politik und Gesellschaft aus. Ziel war es, Demokratie im Schulalltag sichtbarer zu machen und das Bewusstsein dafür zu stärken, wie wichtig es ist, demokratische Werte aktiv zu leben und zu verteidigen.

Inhaltlich spannte die Ausstellung einen weiten Bogen – von den Bauernkriegen im Allgäu bis hin zu aktuellen Menschenrechtsverletzungen weltweit. Besonders eindrücklich war für viele der Vergleich zwischen den Grundrechten in der Bundesrepublik und der DDR, der die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung verdeutlichte.

Neben klassischen Präsentationen gab es auch interaktive Elemente: Ein Privilegien-Check lud zur Selbstreflexion ein, selbst entwickelte Brettspiele thematisierten Flucht, und ein Ranking der Menschenrechte regte zur Diskussion an. Am wichtigsten bewerteten die Teilnehmenden die Unantastbarkeit der Menschenrechte sowie das Recht auf Leben und Freiheit.

Das große Interesse führte dazu, dass die Ausstellung um eine Woche verlängert wurde – ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig die Auseinandersetzung mit demokratischen Werten für unsere Schülerinnen und Schüler ist.

Zurück